Um das vorgegebene Muster aus Übung 2, bestehend aus vielerlei Quadraten, räumlich zu interpretieren, legte ich es zunächst auf den Boden und entwickelte daraus Erhöhungen. Ziel war es, einen Raum zu schaffen, der durch verschiedene Elemente Ebenen definiert, dabei jedoch größtenteils offen bleibt und den Bewegungsfluss unterstützt. Das Muster setzt sich auch im Boden fort, etwa in bepflanzten Sitzgelegenheiten. Der Fokus lag auf einer einladenden Atmosphäre mit Begrünung auf den Strukturen. Im Erdgeschoss stehen Konsum und soziale Begegnungen im Mittelpunkt, mit Geschäften, Cafés und einem Friseursalon. Das Untergeschoss ist der Kultur gewidmet: mit Bereichen zum Lesen, Filmvorführungen und einer zentral platzierten Bühne. Eine Treppe auf Basis des Grundmusters, dient als Rückzugsort. Der Turm, der sich durch die Perforation erstreckt, bildet das Herzstück des Gebäudes. Er bietet ebenfalls Rückzugsmöglichkeiten und verbindet die verschiedenen Etagen visuell und funktional miteinander.