Portfolio Lea Behnisch
Design StrategiesAufgabenstellung Übung 2 „New Learning+“
Unsere Entwurfsaufgabe bestand darin das Hallenfoyer einer vorgegebenen Schule zu einem offenen Lernbereich für die flexible Nutzung durch ihre Schüler*innen mit dem Fokus „New Learning+“ umzugestalten. Das „+“ stand dabei für eine zusätzliche Nutzung, die wir einbringen sollten. Grundlage für die Gestaltung war dabei ein 2D-Pattern, dass sich Pentagonen zusammensetzt. Auf dieser Basis haben wir eine dreidimensionale Raumstruktur entwickelt. Unser Endergebnis haben wir schließlich mit Visualisierungen und einem Präsentationfilm festgehalten, wobei ein besonderer Fokus auf Licht und Materialität lag.Zone Shift
Ich habe mich bei meinem Entwurf zunächst intensiv mit dem Pattern auseinandergesetzt, wobei ich darin größere Elemente erkannte, die die Basis meiner Raumgestaltung bilden. Diese habe ich dazu verwendet Raumzonen in fünf verschiedenen versetzten Ebenen zu schaffen, die sich teilweise auch überlagern.
Im EG bietet das erste Modul einen Rückzugsort, der aufgrund seiner offenen inneren Struktur trotzdem Kommunikation und Gruppenarbeit ermöglicht. Des Weiteren habe ich im EG ein aktives Modul gestaltet, in dem man sich an einer Kletterwand sportlich betätigen und an einer Kreidewand seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.
Die nächste Plattform erreicht man von dem Podest der Treppe, die in das 1.OG führt. Im 1.OG findet man anschließend das dritte Modul. Die 4. Raumzone erreicht man von der Treppe, die in das 2.OG führt. Im 2.OG befindet schließlich das letzte Modul.
Durch die gestaffelten Plattformen entstehen somit differenzierte Raumzonen, die sowohl soziale Interaktion als auch Rückzug erlauben und den gesamten Raum des Hallenfoyers ausnutzen.
Bei der Anordnung der einzelnen Module habe ich darauf geachtet, dass sich beim Blick von oben wieder alle Plattformen zu dem Ausgangs-Pattern zusammenfügen.
Außerdem habe ich einen Rhythmus von offenen und geschlossenen Modulen entwickelt, der sich durch das gesamte Raumkonzept zieht.
Des Weiteren entstehen durch die Anordnung der Plattformen Terrassen, die sich auf dem Dach des Moduls einer Ebene darunter befinden. Durch die Positionierung der Ebenen können alle Lasten abgetragen werden, ohne das Muster zu unterbrechen.
Entlang der Wände befinden sich zusätzlich pentagonale Nischen, die einen gemütlichen Rückzugsort darstellen und das Pattern wieder aufgreifen. Die herausnehmbaren, dreieckigen Kissen dieser Wandnischen erlauben zusätzlich eine flexible Nutzung – sei es zum Sitzen, Liegen oder als Tisch.
Zusammenfassend steht mein „+“ also für Bewegung (Kletterwand), Kommunikation (Kreidetafel, offene Terrassen & Module), Rückzug (Wandnischen, geschlossene Module), Individualität (modulare Kissen). Das Prinzip des „NewLearning“ habe ich umgesetzt, indem ich Aspekte, wie Freiheit, Individualität, Flexibilität und Modularität, in meinen Entwurf integriert habe.
Der Name meines Projekts (deut. „Zonenwechsel“) unterstützt dabei meine Entwurfsabsicht, indem er auf die zonierte Raumstruktur aufmerksam macht, die bewusst Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe, Austausch und Rückzug ermöglicht.















