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Checkliste Visualisierung/Animation: Rhino & Twinmotion-Setups

  • Export/Import Rhino nach Twinmotion

  • Einstellungen in Twinmotion

    • Basiseinstellungen Twinmotion

    • Überprüfen der 3D Objekte bzw. Materialität

    • Checkliste Twinmotion

Die Regel ist: Von einfach nach komplex!
Von kompliziert landet man selten bei komplex sondern eher im Chaos bzw. Probleme sind nur noch schwer zu lösen.
Erstellt erst Media/Bilder ´, wenn die Basiseinstellung gut ist (Licht/Material)
Im Mediamode verändert ihr nur noch Dinge innerhalb des Bildes/Film

Szene:
Verknüpfung als Direktlink “Material”, nicht Hierachie”

Materialen
Vermeidet, mehrere, aber ähnliche bis gleiche Materialien bei unterschiedlichen oder ähnlichen Objekten einzusetzen. Ihr verliert den Überblick. Schaut euch unter Materialeigenschaften Assign an, welche Objekte das Material haben und ändert es auf ein Material. Schaut beim Import, dass ihr die Szenenmaterialien benutzt und nicht immer wieder neue Materialien erstellt und wählt “Apply to object” im Pulldown ganz oben. Manchmal ist es sinnvoll, von vorne anzufangen, d.h. alle Materialien zu löschen und neu einzurichten.
Main/Grunge: gut, hoch einzustellen, damit es etwas lebendiger wirkt.
Main/Roughness: gut, hoch einzustellen, damit es nicht unnatürlich stark glänzt/reflektiert.
UV: in der Regel World/Space
Misc: two sides (!), weather
Assign: guter Überblick (Ideal: Material = Objektname)

Decal kann das Texturieren als Hack in Twinmotion ersetzen. Ansonsten “ExtractSurface” in Rhino, um Flächen für Materialzuweisung aus dem Verbund zu nehmen)

Camera
Auto-exposure evtl. ausschalten
Exposure: individuell nachbelichten
Kleiner als 15mm Focal length solltet ihr nicht gehen, sonst wirkt es sehr unnatürlich (15-30mm ist OK)
Details: evtl. Vignette reduzieren
Allign: Parallelism
Bloom and flares: Intensity und Lens Flare evtl. runter

Licht
Möglichst alles zunächst über Tageslicht abdecken
Kunstlicht ist dieses Semester kein muss sondern nur AddOn!

Um individuelle Raumzonen aufzuhellen “Area Light” einsetzen. Hier ist wichtig: Attenuation sagt, wie weit es strahlen kann unabhängig von length/width (am besten über 30 Meter, wenn ihr unsicher sein). Die anderen Einstellungen sind selbsterklärend. 6500K ist Tageslicht, 4500K ist ein kaltes Kunstlicht, 2700K ist warmes Kunstlicht. Shadows evtl. ausstellen (Individuell testen!)
Wenn ihr all dies beachtet braucht ihr nur wenige AreaLights, vielleicht 3-5 für Eure ganze Szene).
Spotlights sollten nur pointiert eingesetzt werden wenn alles andere passt. Hier auch auf die Attenuation achten.
Omnilights würde ich nie einsetzen.
Ihr könnt auch Objekte mit dem Material Neonlicht als Leuchtflächen nutzen.

Es sollte eigentlich schnell gehen, eine Szene von Rhino in Twinmotion als Basis aufzusetzen. Wenn es nicht klappt ist meist etwas zu kompliziert/viel (Material/Licht).

 

Externe Objekte wie Vitra-Möbel als FBX oder SKP (Sketchup) idealerweise in Rhino importieren, da ihr sie hier besser positionieren könnt. Bei Export über Datasmith kann man dem Objekt in Twinmotion unter “Ambient/rechte Maustaste ein “Convert all to nanit” zufügen, um den 3D-Datensatz zu reduzieren



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